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wieder dahoam

jetz haben wir die plackerei endlich hinter uns!! am Sonntag wieder in der Heimat angekommen, nach einem lustigen Segelspass richtung Balearen. Erst noch in Ibiza halt gemacht und bisschen Spass gehabt, dann übernacht nach Mallorca gepest, noch die letzten Liter Sprit aus Gibraltar verheizt bei rauschefahrt gegen den Wind wohin auch sonst... man muss einfach immer schön gegen den wind fahren, dann kommt man ziemlich sicher in mallorca raus, das hat bei uns einigermaßen gestimmt...
und jetzt pünktlich zur Wiesn wieder hier, immer da wos grade lustig wird.

Insgesamt war es einfach nur total toll, super, eine hammer erfahrung...
und ich glaube wir würden alle sofort wieder einsteigen und weiter fahren, nach griechenland zum beispiel oder so.
einfach doll

2 Kommentare puritana am 16.9.08 08:22, kommentieren

wieder in Spanien

^weeha, wir sind wieder in einem Land in dem man die Leute auch verstehen kann, wenn sie nicht zu sehr nuscheln...
ach ja, und ich soll grad mal Claudis Vaddrn grüßen: Viele liebe Grüße von der Tecumseh!!
Ok, also wo waren wir... also von Lissabon wo wir eigentlich Paul G. treffen wollten, der aber nicht da war weil er angeblich ne ganz böse Grippe hatte, toller Freund oder? so mussten wir also die Stadt alleine erkunden, was natürlich ein wenig anstrengender war als mit professioneller party-beratung...
dann also weiter nach ein paar tagen spass in portugals toller Hauptstadt sind wir dann wieder in See gestochen richtung Lagos, wo besagter Paul wohnt, denn weil er nicht zu uns kommen konnte(oder wollte) mussten wir eben zu ihm kommen. Und als wir den ersten Schock über das Preisniveau der örtlichen Marina überwunden hatten, haben wir auch festgestellt, dass das eine ziemlich gute Idee war. Nachdem wir also erst mal bisschen durch die Stadt gelaufen sind und noch paar andere Leute getroffen haben....... musste Paulchen noch zur Fahrschule seine Stunden ableisten, und wir in den deutschen Supermarkt Liedl...
Am Abend dann nette kleine Party im Dorf, bei der schätzungsweise jeder Einwohner über 13 und unter 30 bis um 4 Uhr morgens auf den Beinen war... und wir hatten richtig unsern Spass in der größten Partystadt die wir bis dahin auf der Reise gesehn haben...
Und nachdem Paul dann auch einen drüber getrunken hatte, hat er sich auch dazu durchringen können, uns ein Stück zu begleiten. vielleicht hat aber auch die neuste Folge SIW den ausschlag gegeben...
Auf jeden Fall wurde nach einer durchfeierter Nacht zu neunt an bord geschlafen und am nächsten Tag Pauls Mutter angerufen, sie soll doch ein paar Sachen bringen. Und dann gings auch schon weiter nach Cádiz, dem Habana Spaniens, von wo aus Paul wieder heim gefahren ist.
dann weiter nach gibraltar, die englische Flagge wieder hoch und für einen euro und sieben cent Diesel gebunkert.

3 Kommentare puritana am 30.8.08 09:59, kommentieren

neues aus dem sueden;)

Da mal wieder keiner Lust hat ’n Blogeintrag zu schreiben mach ich das jetzt einfach mal weil ich grad eh nichts andres machen kann...
Also ich glaub’ der letzte Eintrag war aus La Coruna, das ist ja mittlerweile schon etwas l‰nger her, inzwischen sind wir an der K¸ste entlang nach S¸den gesegelt und sind jetzt in Lissabon. Aber schˆn der Reihe nach...
Von La Coruna aus ging’s nach der Reparatur von unserem Motorhebel gleich wieder auf See, zu ’nem richtig coolen Ankerplatz in der Traumbucht schlechthin. Die hatte ’n tollem Leuchtturm, geilem Blick ¸ber die Steilk¸ste, kleinem Strand und mit noch einem anderen Boot mit einem sehr s¸_en P‰rchen drauf die am Abend Lagerfeuer am Strand gemacht haben... Wir also erst mal hin mim Transit (unser Dinghi), hatten erst Angst dass wir sie bei irgendwas stˆren w¸rden, aber war dann doch ok...
Die haben dann erst mal gefragt ob wir Franzosen w‰rn, aber dann meinten sie doch dass die sich wohl doch nicht her trauen w¸rden.
Dann haben wir noch erfahren dass er aus Neuseeland kommt, vor 2 Jahren schon mal in Spanien war und Sie kennen gelernt hat, dann irgendwie wieder zur¸ckgefahren ist, von Neuseeland in den 2 Jahren durch die halbe Welt gesegelt ist und sie dann wieder getroffen hat.
Inzwischen hat sie schon geheiratet und ein Kind gehabt, ist dann aber doch mit ihm mitgekommen... voll die nette Geschichte...
Dann haben sie uns noch ganz viele Tipps gegeben wo man anhalten sollte. Wir also am n‰chsten Tag noch eben den Leuchtturm angeschaut mit so ’nem ¸bel verrostetem Nebelhornhaus, und dann gleich weiter nach Muxia, wo wir eigentlich nur wegen der Kneipe von Lorena „la alemana“ angehalten haben. Das ist eine Deutsche, die vor paar Jahren nach Spanien gekommen ist und da eine Kneipe mit Hotel aufgemacht hat.
Dann war aber auch noch das ¸belst dicke Volksfest in der ganzen Stadt, und als uns Lorena nach ein paar Stunden und netten Gespr‰chen mit vielen probierten Rumsorten dann irgendwann rausgeschmissen hat, haben wir noch ein St¸ck von der ganzen Kuh abbekommen, die sie den ganzen Nachmittag auf dem Dorfplatz auf einem ¸berdimensionalen Grill gebraten haben :D und das auch noch f¸r umsonst!! Voll toller Abend also, der noch dadurch gekrˆnt wurde, dass Jˆrn ein Glas Bier getrunken hat (aber verd¸nnt mit Apfelmost:/).
Dann noch ne kleine Tour auf den ˆrtlichen Berg, die dann am Ende doch eher an Klettern als an Wandern erinnert hat... beim Abstieg hat Markus dann erst mal in ne Art Kaktus gelangt, der ihm an die 10 Minidornen in die Hand gejagt hat, die Markus dann in m¸hevoller Kleinstarbeit ¸ber die n‰chsten paar Tage mit Nadel und Pinzette wieder rauspuuhlen musste... na ja, das Leben ist halt nun mal kein Baumarkt...
Dann am n‰chsten Tag erst mal weiter nach Portosin, zu Feli und Miguel, die nettesten Menschen die wir auf der Reise getroffen haben, Feli hat uns erst mal in Ihr Haus eingeladen, uns ¸belst leckeres Essen gemacht und wir durften bei Ihr schlafen!!! :D:D voll toll!
Dann am wieder n‰chsten tag gleich weiter nach Vigo, wo wir dann endlich Claudi an Bord schaffen wollten. Wir also rein in den Hafen, und da steht sie auch schon an der Pier und winkt... und ab da war sie tats‰chlich dabei, zwar nach diversen Planungsschwierigkeiten, aber das lassen wir hier wohl lieber unausgef¸hrt... ヅ
Dann war da noch beim Reinfahren in den Hafen die ¸belst krankeste Geschichte mit dem Delfin...:
Also, wir grade festgemacht am „ponton de espera“, also am wartesteg sozusagen und den Hafenmeister rangeschafft, da taucht direkt neben unserm Boot ein mindestens 2 Meter langer Delfin auf, der sich in den ganzen Mooringleinen verh‰ddert hat... voll hart, der ist dann die ganze Zeit um uns herumgeschwommen und hat dabei noch ne Leine um das Ruder gewickelt, die sich dann aber zum Gl¸ck recht leicht wieder lˆsen lie_...
Dann haben wir unser Platz bezogen, dachten dass jetzt alles vorbei w‰re, aber da taucht der Delfin wieder direkt neben uns auf und wickelt die n‰chste Mooring um das Ruder unseres Nachbarn... und weil das immer noch nicht genug ist, fahren Markus und ich dann sp‰ter im Transit zum Duschen, und auf dem R¸ckweg kommt derselbe Delfin plˆtzlich von unten und kracht voll gegen das Schlauchboot... dann schwimmt der noch die ganze Fahr direkt neben uns her, spritzt uns noch nass mit seiner Font‰ne und so. Wir sind dann den ganzen Weg aus dem Hafen wieder raus gefahren und der Delfin immer hinterher, bis wir dann drau_en warn, dann war er weg...
Voll toll auf jeden fall...
Dann gleich mal auf die vorgelagerte Insel mit geilem Strand, Sommer, Sonne, Palmen, und was man sonst so von einer richtig geilen Insel erwartet...
Dann weiter nach porto, oder eigentlich besser nach leix_es, war da aber nich soo dolle bis auf die Semmeln, die es da f¸r 6 cent gab, und porto, wo wir aber nur f¸r paar stunden mit der metro hingefahrn sind.
Also wir am n‰chsten tag gleich weiter nach Lissabon, wo wir grade ja auch sind, und weil wir mitten in der Nacht angekommen w‰ren, haben wir noch vor ner ziemlich geilen Insel geankert, haben die leute das boot begaffen lassen und uns ein eis gekauft...
Dann sind wir aber irgendwie alle ziemlich krank geworden, in der nacht haben fast alle gekotzt, ihnen war schlecht, sie hatten kopf oder bauchweh, oder sie waren einfach nur ¸belst fertig.... nur claudi gings gut ヅ
Und jetzt sind wir hier in der Hauptstadt von Portugal in ner riesen Marina ohne tankstelle, und erfreun uns des schˆnen wetters...
Ziemlich lustig also alles, wir freun uns aufs weiterfahrn, tsch¸ss...

2 Kommentare puritana am 20.8.08 21:05, kommentieren

Kurs Vlissingen - Portosin

2 Kommentare puritana am 11.8.08 19:21, kommentieren

La Coruña

Das Anlegemanöver in La Coruña war ohne Gashebel und infolgedessen auch ohne Rückwärtsgang und Leerlauf eher herausfordernd, doch die netten Hafenmeister der hübschen Stadt waren sofort nach unserem Ruf am Steg und haben uns eingewiesen...

Und mit ein bisschen Glück haben wir einen vom Wind her günstigen Augenblick erwischt, und konnten langsam und ruhig unsere Leinen festmachen.

Dann erst mal raus aus den Stiefeln und der langen Hose, den Hafenmeister bezahlt und einen Mechaniker organisiert (der dann auch tatsächlich(!) nach der angekündigten Stunde bei uns aufkreuzte, was für die Spanier ja nicht wirklich selbstverständlich ist) und dann erst mal auf Klo, Duschen, Hängematte aufhängen und Siesta ヅ

Am Nachmittag dann mal in die Stadt geschaut, und das erste war, ¡¡Man kann wieder normal über die Straße gehen, denn hier fahren alle wieder auf der richtigen Seite!!
Aber mal im Ernst, die Stadt hier ist wirklich nett, auch wenn der neue Teil davon optisch nicht gerade ansprechend ist, kann man gegen die Altstadt echt nichts sagen. Die ist typisch spanisch und einfach super...
Überall nette Leute, kleine Gässchen, kleine und große Plätze, ohne Ende Bars und Restaurants, Supermärkte, Läden, wirklich schöne alte Häuser, Kirchen, eine supersüße Straßenbahn, und natürlich wie sich das für eine Hafenstadt gehört:
einen kilometerlangen Strand!!  leider hat das Wasser hier nur so 19° und quasi alle Schwimmer und Surfer (hier gibt’s es nämlich so ein bis zwei Meter hohe Wellen, die sich toll brechen) die wir gesehen haben, waren in Neoprenanzüge gekleidet... Wir haben uns nur bis zum Knie hineingewagt, weil man die Hose nicht weiter hochkrempeln konnte, aber auch das war schon ziemlich lustig.
Sonst wird hier eigentlich nur dumm rumgechillt, Musik gehört, gelesen, geschlafen, gegessen (wir müssen echt wieder Einkaufen, die Mahlzeiten werden immer einfacher...), aber die alten Sachen müssen ja auch raus da... Aber zur Beruhigung aller Mütter: wir machen uns immer vor jedem Essen einen großen, gesunden und vor allem schööön leckeren Salat (wisst ihr eigentlich wie lecker der schmeckt?!?), den mittlerweile noch nicht mal mehr Jörn immer verschmähtヅ, und das will schon was heißen...
Hier im Hafen liegen wir sehr romantisch direkt neben der alten Burg der Stadt, und obwohl wir eigentlich Frankreich als Land überspringen wollten, kommt man hier doch mit vielen Franzosen in Kontakt, die im Hafen eindeutig zahlreicher vertreten sind als die Spanier...

Des Abends wird dann auch immer lustig viel Spass gehabt, entweder in der Stadt oder an Bord, bei Gratis OpenAir Konzerten, die wir aber wegen der eher nicht unserer Altersgruppe entsprechenden Musik dann doch nur aus der Ferne gehört haben oder auch sonstwo...
Wenn uns dann mal wieder nichts einfällt wird munter SIW geschaut, und die Sprache mit zahlreichen lustigen Zitaten aus diversen Folgen angereichert... Und wenn Ihr das jetz nich glaubt, ne, dann komm ich mit ’m Knüppel!!
Naja, es is halt lustig...

3 Kommentare puritana am 11.8.08 18:20, kommentieren

Nach fünf Wochen... Endlich in Spanien!!!

Denn genau da sind wir gestern nach ein paar netten Tagen in der schnuckeligen englischen Kleinstadt Falmouth (die wir gegen Ende dann doch ziemlich satt hatten) tatsächlich angekommen!

Die Engländer zeigten sich (in meist, sagen wir, recht... gewagtem Outfit) von ihrer besten Seite und stopften sich die landestypischen ’Fish & Chips’ des Öfteren mit der flachen Hand in den Mund, bis einem schlecht wurde...
Die Statur dieser hungrigen Geschöpfe muss dementsprechend auch nicht weiter beschrieben werden. Wer sagt, die Deutschen hätten ein Problem mit ihrer Ernährung und die Jugend eins mit Verfettung, war definitiv noch nie in England.

So verließen wir die Royals und segelten drei Tage über die Biskaya.
Die Freude an unserem frisch erworbenen elf(!)-Pfund-Angelköder währte leider nicht lange, da irgendein Fiesling von großem Fisch sich entschlossen hatten, den einfach mit einem ordentlichen Stück Schnur abzubeißen.

Ansonsten war die Überfahrt zwar recht schlaflos, aber doch ziemlich entspannt:
Wir hatten Wetter von Regen bis Sonnenschein, von tollen Wolkenformationen über Frontaufzügen, die wieder in sich zusammenfielen bis hin zu Nebensonnen und Halos (von denen die meisten von uns vor unserem Wetterbuch auch noch nie was gehört haben ;-)
Dann waren da noch die ganzen Delphine, die uns den Großteil der Fahrt über begleitet haben...
Okay, aber fast... ;-)

Beeindruckend auch die Atlantikdünung, die zum Teil über 3 Meter hoch war und richtig gechillt runtergesurft werden konnte...
Und das unglaubliche Gefühl, nach den oben genannten fünf Wochen im Regenwetter der Nordsee endlich mal das Ölzeug im Schrank lassen zu können - und auch noch abends ohne Jacke gemütlich an Deck sitzen und in den zur Nacht werdenden Tag schauen zu können...traumhaft.
Nicht zu vergessen: Die wunderbaren Sonnenauf und –untergänge, den sternenklaren Nachthimmel und die Sternschnuppen, die während der Nachtwache zu sehen waren....

Ach ja, da war noch was... Schuld war die böse Großschot. Die war nämlich ziemlich sauer.
Weil der Wind natürlich irgendwann wieder (oh wunder!) auf Südwest gedreht hatte, mussten mal wieder gegenan fahren. Die Schot wurde dafür fies dichtgeknallt - und entschied sich infolgedessen, den Motorhebel in einer konspirativen Racheaktion unauffällig abfallen zu lassen.
Doch davon ließen wir uns nicht die Laune verderben, und nach einer nicht allzu langen Zeit kam dann auch wirklich und wahrhaftig die spanische Küste in Sicht. Man sah, wie sich die Wellen an der Steilküste brachen, die Vögel über den zahlreichen Fischerbooten kreisten und sich so die Wiederkehr der Zivilisation ankündigte.

1 Kommentar puritana am 7.8.08 18:18, kommentieren

Nach mehr als 3 Wochen - Endlich in England!!!

Und so schnell kann das gehen... kaum dass man schaut, ist man auch schon von Holland nach Falmouth gesegelt, und das auch noch so richtig entspannt mit Wind von hinten, Schmetterling fahren mit Genua und Gennacker, lustiger Dinghi Safari und naechtlichem Einlaufen in Falmouth.
Zwischenzeitlich hatten wir auch noch einige lustige Begegnungen mit der Royal Navy, die mit einem Helikopter Kreise um unser schoenes Boot gedreht hat und dazu noch bloede gewunken...
Also eigentlich ein richtig entspannter Schlag, der uns den suedlichen Breiten ein Stueck naeher gebracht hat.
Morgen oder so gehts dann auch schon weiter durch die gefuerchtete Biskaya, mit leichten Winden in der Vorhersage, aus West, Nord und Ost

Hier noch ein Paar Eindruecke vom Interieur der Tecumseh...

ganz liebe Gruesse aus England,

die Crew



1 Kommentar joern am 26.7.08 11:45, kommentieren